Westhafen-Pier

Frankfurt am Main, 2000 – 2004
Büro-/Verwaltungsbauten

Das Westhafen-Pier ist ein Gebäudekomplex, der eine Synthese aus Bürohäusern und einer oberirdischen Parkgarage direkt vor dem Kohlekraftwerk im Westhafen in Frankfurt am Main bildet. Entwurfsbestimmend war das industriell geprägte Umfeld.

Im Osten liegt das neuerbaute Quartier zum Arbeiten und Wohnen auf dem Areal des ehemaligen Westhafens, im Westen die Main-Neckar-Brücke mit starkem Bahnverkehr, im Süden das Flussufer mit einer Schiffsanlieferung für das nördlich Heizkraftwerk. Die Kohleandienung für das Kraftwerk, die vom Fluss aus gewährleistet sein muss, verläuft mitten durch das Gebäude. Sie bildete das Höhenmaß des Sockels, der auf drei Geschossen zum Parken genutzt wird. Die Kopfenden beinhalten auf der östlichen Seite Läden und auf der westlichen Gastronomie. Auf diesem Sockel liegen fünf vier-geschossige Baukörper aufgefächert zum Fluss.

Die Fassadenstruktur bietet einen optimalen Blick auf den Main. In der Gesamtform erinnert sie an technische Gegenstände, wie den Faltenbalg einer Kamera und wird dadurch zu einem selbstverständlichen Teil vor der Kraftwerksilhouette. Zwischen den Baukörpern entstehen großzügige Terrassen, die einen schönen Blick auf den an dieser Stelle relativ breit wirkenden Main bieten.

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: GROSSBAUM Grundstücksgesellschaft mbH
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 32.500 m²
Projektarchitekt: Kai Otto
Projektleitung Planung: Matthias Hohl, Wolfram Welding
Vergabeform: Gutachterverfahren
Leistungsphase: 1-5,8
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