KPMG Bürogebäude

Leipzig, 1994 – 1998
Büro-/Verwaltungsbauten

Das sechsgeschossigen Gebäude für die KPMG in Leipzig befindet sich in einem gründerzeitlich geprägten Viertel südlich des Stadtringes. Zwischen Beethovenstraße und der mittelalterlich geprägten Münzgasse entstand auf einem spitzwinkligen Eckgrundstück ein Stahlbetonskelettbau mit Ganzglasfassaden, dessen geschwungener kristalliner Bug die erkerartigen Ausbildungen der umgebenden Gebäude modern interpretiert.

Die flächenbündige Glasfassade zur Münzgasse lässt den Mittelteil der Gebäudefront zur überdimensionalen Vitrine werden und verbindet so den Platzraum mit dem Atrium des Gebäudes. Zwischen der doppelverglasten Außen- und der einfachverglasten Büroraumfassade öffnet sich die interne Halle. Eine spektakuläre Treppe, zwei gläserne Aufzugsschächte und brückenähnliche Übergänge zu den Bürobereichen besetzen diesen Raum. Durch den Lichthof sind die Büroetagen von außen erkennbar. Atrium und Glasvorbau dienen zugleich als thermische Pufferzone, welche Licht und Wärme einfängt und die Energiebilanz optimiert.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: KPMG AG (ehem. Deutsche Treuhand-Gesellschaft)
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 4.396 m²
Projektarchitekt: Till Schneider
Projektleitung Planung: Kristin Dirschl
Baumanagement: Architekturbüro Christian Jähnig, Berlin
Vergabeform: Direkt
Leistungsphase: 1-9
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