Mensa IGS Nordend

Frankfurt am Main, 2007 – 2012
Schulen/Bildungsstätten, Denkmal

2007 beauftragte die Stadt Frankfurt am Main schneider+schumacher mit der Planung eines Mensaneubaus für die IGS Nordend. Nach anfänglichen Überlegungen zu eingeschossigen, pavillonartigen Lösungen auf dem Schulhofgelände wurde schnell klar, daß die denkmalgeschützte, einer barocken Schloßanlage ähnliche historische Gesamtanlage einer besonderen baulichen Lösung bedarf: Das neue Mensagebäude wurde als unterirdisches Bauwerk um einen quadratischen Lichthof herum konzipiert.
Die Erschließung erfolgt über eine Freitreppenanlage, die über die volle Breite des Lichthofes verläuft. Der mittlere Sitzstufenbereich, der seitlich von zwei Treppenläufen flankiert wird, läßt vielfältige Nutzungen in den Sommermonaten zu. Der Schulhof bleibt in seiner gesamten Fläche als Pausen- und Freiraum erhalten.
Im mittleren Teil des Bestandsgebäudes wurde an Stelle der ehemaligen Essensversorgung eine Bibliothek eingerichtet, die ein weiterer wesentlicher Baustein im Rahmen des Ganztagskonzeptes der Schule ist.
Der unterirdische Neubau ist für 300 Essen am Tag ausgelegt und erfüllt die Anforderungen des Passivhausstandards.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Stadtschulamt Frankfurt
Typologie: Schulen/Bildungsstätten, Denkmal
Brutto-Grundfläche: Neubau: 127 m² (oberirdisch), Umbau Bestand: 115 m² (oberirdisch), Neubau: 777 m² (unterirdisch)
Projektarchitekt: Astrid Wuttke
Projektleitung Planung: Astrid Wuttke, Nicola Eschmann
Baumanagement: schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH
Vergabeform: Öffentlich
Leistungsphase: 1-8
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