Dom-Römer U-Bahn

Frankfurt, 2011 – 2015
Verkehrsbauten, Städtebau

Im Zuge der Neugestaltung des Frankfurter Dom-Römer-Areals wird das alte Niveau des sogenannten „Krönungswegs“ vom Kaiserdom zum Römer wieder hergestellt. Einer der beiden bestehenden Ausgänge der U-Bahn Station Dom-Römer muss dafür in die aufgehende Bebauung verlegt werden. In Zukunft wird man im Erdgeschoss des Hauses „Großer Rebstock“ (Markt 8) auf den Krönungsweg hinaustreten.
Am 17. Februar 2014 wurde die Treppe als erster Teilabschnitt in Betrieb genommen. Im zweiten, nun erfolgenden Abschnitt wird der alte Ausgang der U-Bahn abgebrochen und eine neue Rolltreppe parallel zur gerade eröffneten Treppe eingebaut. Eine Besonderheit ist die Konstruktion, um das zukünftige Haus „Markt 8“ auf die U-Bahn Station zu bauen.
Insbesondere die Wegeführung innerhalb der U-Bahn Station über mehrere Ebenen erfordert leicht passierbare Räume, in denen sich die Passanten gut orientieren können und sich ihnen ein angenehmes Entrée zum Dom-Römer-Areal bietet. Dieser Gedanke war für schneider+schumacher ein maßgebliches Gestaltungskriterium bei der Formfindung und der Auswahl der Fliesen sowie der Wahl des Fußbodens. Robust und gleichzeitig freundlich empfängt er die Besucher.
Die Gestaltung des Erdgeschosses wird in Abstimmung mit den Architekten des „Großen Rebstocks“ (Jordi & Keller, Berlin) ausgeführt. 

Beteiligte s+s GesellschaftenBS

Technische Daten:

Typologie: Verkehrsbauten, Städtebau
Vergabeform: Direkt
Leistungsphase: 5-8
Bauherr/Auslober: DomRömer GmbH
Projektarchitekt: Joachim Wendt
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