Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Darmstadt, 2012 – 2019
Kulturbauten, Denkmal

schneider+schumacher wurden im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgewählt, das Ausstellungsgebäude (1908, Joseph Maria Olbrich) auf der Mathildenhöhe Darmstadt zu sanieren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs fanden dort diverse Ausstellungen der Darmstädter Künstlerkolonie statt. Das größte Gebäude dieses weltweit einzigartigen Jugendstilensembles nutzt das Institut Mathildenhöhe für wechselnde Ausstellungen.
Ziel der bevorstehenden Generalsanierung ist es, neben der Einsparung von Betriebskosten weitgehend flexible Ausstellungskonzepte mit zeitgemäßer Ausstellungstechnik zu ermöglichen und dabei alle Forderungen des Denkmalschutzes einzuhalten. Der integrale Planungsansatz wird aus Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Die DBU unterstützt neben den Maßnahmen zur Energieeffizienz von Gebäuden auch den Erhalt von Kulturgütern, deren ressourcenschonende Sanierung Modellcharakter besitzt. Dies bezieht sich sowohl auf aktive Komponenten, wie moderne und energieeffiziente Anlagentechnik, die direkt helfen, Energie einzusparen, als auch auf passive, bauseitige Komponenten, wie Dämmsysteme, innovative Baustoffe oder Passivbaukonzepte. Die vorliegende Sanierungsplanung für die Ausstellungshallen der Mathildenhöhe Darmstadt nimmt sich dieser Aspekte auf vorbildhafte Weise an.

"Umbau getreu der Maxime des Großherzogs" in der Frankfurter Rundschau vom 06.06.2017

"Der Bauzaun auf der Mathildenhöhe steht, jetzt erhalten die Hallen neuen Glanz und alte Pracht" im Darmstädter Echo vom 06.06.2017

 

 

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Typologie: Kulturbauten, Denkmal
Vergabeform: VOF-Verfahren
Leistungsphase: 1-8
Bauherr/Auslober: Eigenbetrieb Immobilienmanagement, Wissenschaftsstadt Darmstadt
Projektarchitekt: Astrid Wuttke
Projektleitung Planung: Miriam Huesgen
Projektleitung Baumanagement: Hans Eschmann
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