Bahnhofsvorplatz

Frankfurt am Main, 2008 – 2009
Städtebau, Verkehrsbauten
Wettbewerb ARGE mit lad+ und BPR

Der Entwurf für den neuen Bahnhofsvorplatz verbindet den Frankfurter Hauptbahnhof und das angrenzende Stadtquartier (Bahnhofsviertel) durch eine offene, weite Fläche. Den heute stark kanalisierten Bewegungsströmen steht zukünftig eine in ihrer ganzen Dimension erlebbare Fläche zur Verfügung, die vielfältige Nutzungen und Bewegungsrichtungen in einem gefassten, großstädtischen Raum ermöglicht. Ein durchgängiger Plattenbelag hält die Platzfläche zusammen. Neben der Hauptverkehrsachse (Kaiserstraße) werden auch Karlsstraße, Taunusstraße, Münchner und Wiesenhüttenstraße durch niveaugleiche Übergänge angebunden.
Eine Besonderheit im Beleuchtungskonzept bilden die „Lichtintarsien“ innerhalb des Oberflächenbelages auf dem Bahnhofsplatz. Als Bestandteil des Belages liegen die unterschiedlich großen Lichtfelder (max. 80 cm x 80 cm) flächenbündig im Steinverband. Während so tagsüber einzelne Glanzpunkte im Belag kenntlich werden, entfalten die diskret leuchtenden Lichtfelder nachts einen besonderen Reiz in der Fläche: der Platz erhält ein glamouröses, großstädtisches Flair.
schneider+schumacher erhielten 2009 einen der beiden ersten Preise im Ideen- und Realisierungswettbewerb. In Zusammenarbeit mit lad+ und BPR.

Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main vom 16.4.2014 zum aktuellen Stand der Planung: "Tor zur Stadt soll aufgewertet werden" (pia)

Beteiligte s+s GesellschaftenS

Technische Daten:

Vergabeform: Wettbewerb
Bauherr/Auslober: Stadt Frankfurt am Main mit Deutsche Bahn AG
Projektleitung Planung: Joachim Wendt
Team: Karlo Filipovic, Daniel Wiedenkeller
Außenanlagen: lad+ landschaftsarchitektur diekmann, Hannover
Sonstige Firmen: Verkehrsplanung: BPR Beraten|Planen|Realisieren, Darmstadt
Brutto-Grundfläche: 47.400 m²
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