Rathaus St. Ingbert

St. Ingbert, 2005 – 2009
Büro-/Verwaltungsbauten

Am Rathaus der Stadt St. Ingbert, einem in vielen Punkten typischen Bau aus den späten 60er Jahren, wurde die sanierungsbedürftige Natursteinfassade erneuert.

Hierzu wurde eine golden schimmernde, teiltransparente Haut aus einem polyspektral eingefärbten Edelstahlgewebe gewählt, die sich wie ein luftdurchlässiger Schleier um das ganze Volumen legt. Sie gibt dem Gebäude Leichtigkeit, Tiefe, Vielschichtigkeit. Je nach Sonnenstand und Temperaturen außen und innen verändert sich das Gesicht des Hauses, reagiert es auf die Umwelt.

Eingeprägt in die beweglichen Klappläden dieser neuen Stahlhaut sind auf einer konstruktiven Tiefe von ca. 5 cm Eichenblattmotive. Neben dem Bezug zur Geschichte der Stadt (Freiheitseiche) und dem St. Ingbert umgebenden Wald, trägt dieses dreidimensionale "Ornament" auch auf rein statischer Ebene dazu bei, die großen Stahlblechpaneele zu stabilisieren. Es ist nicht bloßes Ornament sondern integraler Bestandteil des konstruktiv Notwendigen.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Stadt St. Ingbert
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 2.200 m²
Projektarchitekt: Michael Schumacher, Christian Simons
Projektleitung Planung: Jan Grosch, Cornelia Herrmann, Christian Simons
Baumanagement: Architekten Köhl-Weisgerber-Hampp, St. Ingbert
Vergabeform: Wettbewerb
Leistungsphase: 1-9
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