Sanierung Bolongaropalast

Frankfurt-Höchst, 2008 – 2020
Kulturbauten, Büro-/Verwaltungsbauten, Denkmal

Der Bolongaropalast wurde um 1770 von den Brüdern Bolongaro errichtet.
Er ist der größte Privatbau der Barock-Epoche und steht als Rathaus des Stadtteils Höchst unter Denkmalschutz ebenso wie der gesamte Park.

Die Aufgabenstellung beinhaltet zwei Schwerpunkte: Die Sanierung und Instandhaltung des Bolongaropalastes mit dem Ziel der Substanzerhaltung und Sicherung im Sinne des Denkmalschutzes sowie die Neukonzeption des Gebäudes durch die der Neudefinition der Nutzungen, um die Attraktivität der Anlage auszubauen.

Geplant ist die Einrichtung eines Museums, eines repräsentativen Veranstaltungsbereiches sowie einer Gastronomie. Zusammen mit den im Gebäude verbleibenden städtischen Ämtern (Außenstelle Büro des Oberbürgermeisters und Standesamt) entsteht so ein rundes Nutzungskonzept.

Die Sanierung und der Umbau des Palastes für die neuen Nutzungen umfasst folgende Maßnahmen:
- Sanierung der Gebäudehülle (Fassade und Dach)
- Umsetzung des Brandschutzkonzeptes
(Bildung von Brandabschnitten, flächendeckende Brandmeldeanlage,
Fluchttreppenhäuser)
- statische Ertüchtigung der Bausubstanz
- Sanierung des Innenraums
- Erneuerung und Ergänzung der technischen Installationen
- Rückbau von Wänden, Decken und Gewölben für neue Raumgeometrien sowie vertikale Erschließungszonen
- Neubau von vertikalen Erschließungszonen (Treppenhäuser, Aufzüge)
- Erneuerung der Sanitärbereiche sowie Schaffung von zusätzlichen Sanitärbereichen
- Überdachung des westlichen Innenhofes
- Ausbau Musiksaal

LPH 1 - 9
schneider+schumacher mit Architekten Rimpl + Flacht BDA

© Innenaufnahmen: Büro für Bauaufnahme und Bauforschung, Dr.-Ing. Martino La Torre

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Büro des Oberbürgermeisters
Typologie: Kulturbauten, Büro-/Verwaltungsbauten, Denkmal
Projektarchitekt: Michael Schumacher, Nina Delius
Projektleitung Planung: Andrea Heidecke
Vergabeform: VOF-Verfahren
Leistungsphase: 1-9
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