J. Walter Thompson Bürogebäude

Frankfurt am Main, 1992 – 1995
Büro-/Verwaltungsbauten

Aufgabe einer Werbeagentur ist es, Öffentlichkeit für ein Produkt herzustellen. Das Gebäude für J. Walter Thompson stellt selbst eine Art Schaufenster dar. Gezeigt wird die Struktur des Gebäudes, die Stützen, Deckenplatten, Treppen und Aufzüge, aber vor allem die Menschen, die hier arbeiten.

Ein zweigeschossiges Empfangsgebäude steht vor dem fünfgeschossigen Hauptbau. Der Besucher und die Mitarbeiter passieren den Empfang und erreichen über einen verglasten Übergang den Wintergarten, die zentrale Halle des Gebäudes und von dort aus die Büros. Der spektakuläre Wintergarten ist der wichtigste Raum des Gebäudes. Neben seiner Verteilerfunktion dient er auch als Lärmschutz gegenüber der Hanauer Landstraße und ist als Wärmepuffer integraler Bestandteil des Haustechnikkonzeptes.

Auf Raumluftkonditionierung durch eine Klimaanlage wurde verzichtet. Neben zwei verglasten Aufzügen wird das Gebäude von einer vom Erd- bis zum Dachgeschoss ansteigenden einläufigen Treppe (Fred Astaire-Treppe) und zwei separaten Fluchttreppenhäusern erschlossen.

Beteiligte s+s GesellschaftenABD

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Michael Loulakis, Frankfurt
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 5.915 m²
Projektarchitekt: Michael Schumacher
Vergabeform: Direkt
Leistungsphase: 1-5,8
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