Westhafen-Tower

Frankfurt am Main, 2000 – 2003
Büro-/Verwaltungsbauten

Der Westhafen-Tower markiert einen wichtigen Eingang in die Stadt und erinnert in seiner zylindrischen Form an historische Frankfurter Stadteingangstürme wie die Bockenheimer oder die Sachsenhäuser Warte. Gleichsam bildet er das Wahrzeichen des neuen Stadtquartiers Westhafen.

In seinem Aufbau gleicht der Tower übereinander gestapelten, nahezu quadratischen Elementen, die innerhalb der zylindrischen Außenfassade durch ein einfaches Schichtungsprinzip zwei Effekte erzielen: Die kreisförmige Grundfläche der Außenfassade nutzt optimal den Raum und minimiert dabei die Fassadenfläche, während die nahezu quadratischen Geschosse einfache Raumaufteilungen ermöglichen. Die Überlagerung von Kreis und Quadrat lässt Lufträume entstehen, welche sich entsprechend der geschossweisen Rotation um jeweils 90° zu 4-geschossigen „Wintergärten“ addieren. Diese Wintergärten reduzieren den Energieaufwand des Gebäudes und ermöglichen die Verbindung übereinanderliegender Mietflächen unabhängig von den allgemeinzugänglichen Erschließungsflächen.

Mit seinem ausgestellten Fensterflügeln ähnelt die Fassade einem„gespreizten Gefieder“, durch welches die Büroräume natürlich belüftet werden können. Die Facettierung der Fassade führt zu einem vom Wetter und den Lichtverhältnissen gesteuerten, reizvollen Erscheinungsbild.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Westhafen Tower GmbH & Co Projektentwicklungs KG, Frankfurt am Main
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 30.609 m²
Projektarchitekt: Michael Schumacher
Projektleitung Planung: Henry Hess
Vergabeform: Gutachterverfahren
Leistungsphase: 1-7
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