Haus F

Frankfurt am Main, 2002 – 2004
Wohnbauten

Ein privater Bauherr erliegt dem Charme einer Stadtvilla aus den 1910er Jahren und möchte doch auf eine moderne Ästhetik der großen Formate und reduzierten Details nicht verzichten. Entstanden sind dabei ein liebevoll restauriertes Haus und ein Anbau, der an die Grenzen des bautechnisch Möglichen geht.

Der neue, zweigeschossige, 3,50 m breite und 17,50 m lange Riegel ruht auf einem Faltwerk aus massiven Stahlplatten und ist mit 10 mm starken, 160/330 cm großen Aluminiumtafeln verkleidet. Die extrem schmal profilierten Schiebeelemente aus mattiertem und klarem Glas haben die gleichen großzügigen Abmessungen.

Die bestehende Villa bleibt als das eigentliche alte Haus in ihrem Charakter unverändert. Fassaden und Innenräume werden behutsam historisierend rückgebaut. Neue Elemente wie Einbauschränke und Bäder folgen in ihrer Formensprache der Logik des Anbaus.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: privat
Typologie: Wohnbauten
Brutto-Grundfläche: 694 m²
Projektarchitekt: Michael Schumacher, Kai Otto, Ralf Seeburger
Projektleitung Planung: Astrid Wuttke
Baumanagement: schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH
Vergabeform: Privat
Leistungsphase: Generalplanung1-9
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