DFS Control Center

bei Frankfurt am Main, 2005 – 2008
Büro-/Verwaltungsbauten

Das neue Control Center der Deutschen Flugsicherung (DFS) setzt sich aus drei Bauteilen zusammen: Zwei eingerückte Stahlbetonkuben bilden das Erdgeschoss, auf die ein in zwei Richtungen auskragender Kubus aufgesetzt ist. Gestalterisch wird unterschieden zwischen dem Betriebsraum im 2. Obergeschoß, der eine kostengünstige Aluminium-Paneelfassade erhielt, und den darunter liegenden Bauten, die durch die Verwendung des bereits vorhandenen Klinkers den Anschluss an den Bestand suchen. Dadurch konzentriert sich die visuelle Aufmerksamkeit auf den Betriebsraum als funktionales Herzstück der Anlage.

Für das Innere des Betriebsraums war es wichtig, neben der technischen Konditionierung und der Oberflächengestaltung ebenfalls die Lichtsituation zu kontrollieren. Ohne den empfindlichen Fluglotsenbetrieb zu beeinträchtigen wird Tageslicht über zwei längsseitig positionierte Oberlichter indirekt und damit blendfrei in den Betriebsraum geleitet. Hierdurch wird ein wahrnehmbarer Bezug zum Außenraum mit den Tag- und Nachtzeiten hergestellt. Der "Sockel"-Bereich hat eine Lochfassade, die einen harmonischen Anschluss an die vorhandenen Randgebäude herstellt. In diesem Sockel sind die Haustechnikanlagen, die Gestellräume (das Rechenzentrum), ein Kontrollraum und sonstige Serviceräume untergebracht.

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: DSF Deutsche Flugsicherung GmbH
Typologie: Büro-/Verwaltungsbauten
Brutto-Grundfläche: 4.000 m²
Projektarchitekt: Till Schneider
Projektleitung Planung: Tim Ahlswede
Baumanagement: AC Walter GmbH, Frankfurt a. M. (Hochbau), IB Schlögl, Offenbach (Haustechnik)
Vergabeform: Wettbewerb
Leistungsphase: 1-5,9
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