Hager Logistikzentrum

Blieskastel, 2006 – 2008
Industriebauten

 Das von schneider+schumacher geplante, deutsche Logistikzentrum ersetzt zahlreiche Lager, die zuvor dezentral im Bundesgebiet verteilt waren. Entstanden ist eine Lagerhalle, die eine direkte Zufahrt der LKWs zu den Verladetoren ermöglicht und im Inneren äußerst flexibel auf die geforderten Bedürfnisse reagieren kann.

Die Westfassade ist gekennzeichnet durch alternierende hohe Fenster mit Metallpaneelen, die Transparenz und Opazität verleihen. Die Büroräume oberhalb der Verladetore profitieren auf diese Weise vom Tageslichteinfall. Eine maximale Lichtausbeute wird durch die sonnengeschützte Nordfassade erreicht, die aus Profilbauglas besteht. Die Südfassade ist dagegen komplett durch gebäudehohe Metallpaneele geschlossen, womit der Energieeintrag minimiert wird. Die Belichtung in diesem Teil der Halle wird über Oberlichter gewährleistet.

Gleich einem Rahmen spannt sich ein Vordach über die gesamte Breite der Halle und wird über die beiden Seiten bis hin zum Boden fortgeführt. Es fungiert als Sonnen- und Witterungsschutz und stellt eine klare Einfassung für ein ebenso klares Konzept dar, das Funktionalität und Design harmonisch miteinander vereint.

Das Familienunternehmen Hager Group ist ein führender Hersteller in der Elektroindustrie und in über 50 Ländern präsent.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Hager Electro GmbH & Co. KG
Typologie: Industriebauten
Brutto-Grundfläche: 7.750 m² (mit Anteil Bestand)
Projektarchitekt: Till Schneider, Christian Simons
Projektleitung Planung: Nina Delius
Baumanagement: "Bietergemeinschaft Hager": Peter Gross GmbH & Co. KG, St. Ingbert; Wolf & Sofsky GmbH & Co. KG, Zweibrücken; Wolff Hoch- und Ingenieurbau GmbH & Co. KG, Saarbrücken
Vergabeform: Direkt
Leistungsphase: 1-9
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