Zukunft der Horber Innenstadt

Horb am Neckar, 2013
Städtebau
Wettbewerb

Die Aufgabenstellung des 2013 ausgelobten Wettbewerbs "Zukunft der Horber Innenstadt" bestand darin, Teile des historischen Innenstadtbereichs der großen Kreisstadt am Neckar aufzuwerten. Erschwert wurden die Bedingungen sowohl durch verkehrliche Probleme - ausgelöst durch die Bundesstraße 14 - als auch die Topografie des im Mittelpunkt stehenden Ortes. Die vorhandenen Barrieren und Brüche stellten die wohl größte Herausforderung dar, da sie für die angestrebte funktionale sowie städtebauliche Vernetzung eher kontraproduktiv zu bewerten sind.

Der Entwurf von schneider+schumacher, der mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde, sieht vor, bestehende historische Gebäude freizustellen und somit wieder in das Stadtbild zu integrieren. Die Gestaltung neuer Rundwege soll eine Vernetzung der Innenstadt gewährleisten. Gleichzeitig ist vorgesehen, dieses Areal durch die gezielte Förderung von diversen Wohnungsbauprojekten, wie beispielsweise Wohnen für Familien oder auch Mehrgenerationen-Wohnen, zu beleben.
Das Thema Nachhaltigkeit spielt für den Wettbewerbsbeitrag von schneider+schumacher ebenfalls eine wichtige Rolle: Das Pflaster der Gehwege wird analog der vorgefundenen Bestandsflächen in ortstypischem Naturstein verlegt. Diese Gestaltung ist ausschlaggebend für ein ökologisch nachhaltiges, wertiges und dem historischen Kontext entsprechenden Stadtbild.

"Der Beitrag zeigt einen mutigen Ansatz zur Definition einer neuen Horber Stadtmitte". (Auszug aus der Preisgerichtsbeurteilung)

In Zusammenarbeit mit GTL, Kassel.

Beteiligte s+s GesellschaftenS

Technische Daten:

Typologie: Städtebau
Vergabeform: Wettbewerb
Leistungsphase: 1
Bauherr/Auslober: Große Kreisstadt Horb am Neckar
Projektarchitekt: Joachim Wendt
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