Mittelrheinbrücke

St. Goar Mittelrheintal, 2008 – 2009
Verkehrsbauten
Wettbewerb

 „Eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit“, so lautet eine der Kernaussagen des UNESCO-Komitees über das Weltnaturerbe Mittelrheintal. Oberstes Anliegen war es, das großartige Naturschaubild zu unterstützen und eine Bauwerk zu schaffen, dass sich harmonisch in das Landschaftsbild integriert.

Der Entwurf schlägt eine Brücke vor, die sich durch ihren Grad an Dezenz dem Mittelrheintal unterordnet und sich in die Landschaft eingliedert. Die Brücke versucht den Spagat zwischen Bewahrung und Weiterentwicklung: Der besondere Charakter der Weltkulturerbe-Landschaft soll erhalten bleiben.

Die im Querschnitt rautenförmigen, großen Bögen der Stahlkonstruktion wirken dennoch filigran, da optisch nur die Oberseiten der Hauptträger als heller Streifen hervortreten. Dasselbe gilt für die Fahrbahn, die hauchdünn über den Rhein führt. Durch die filigranen Ansichten der Brücke werden die ungestörten Blickbeziehungen vom Rhein auf Ufer, Rebterrassen, Wälder, Felsen und Burgen weitestgehend erhalten.

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz
Typologie: Verkehrsbauten
Projektarchitekt: Michael Schumacher
Projektleitung Planung: Karlo Filipovic, Christian Simons
Vergabeform: Wettbewerb
Leistungsphase: 1
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