Synchronhalle Rosenhügel-Studios

Wien, 2013 – 2015
Kulturbauten, Denkmal

Die Synchronhalle (Halle 6) wurde 1941 als Teil der Rosenhügel-Filmstudios von Zivilarchitekt DI Ernst Schreiber errichtet und steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Sie wurde als Spezialwerkstatt für die Tonherstellung, zur Nachsynchronisierung, Vorsynchronisierung und Mischung, errichtet. Im Jahr 2013 wurde die Halle von der Synchron Stage OG übernommen und wird nun als modernes Tonstudio weitergeführt. schneider+schumacher wurde mit der Generalsanierung der Synchronhalle beauftragt.
Soweit es im Rahmen des Denkmalschutzes möglich war, wurde im Inneren des Gebäudes mit einem modernen und zeitgerechten Interieur ein Gegengewicht zu der Strenge des Gebäudes geschaffen. Einerseits wurden einzelne Räumlichkeiten zusammengefasst und mit modernster Technik versehen, andererseits blieb die Möglichkeit der parallelen Bespielung beider Säle erhalten. So können gleichzeitig eine Rockband und ein Orchester ihre Produktionen aufnehmen. Die Synchronhalle wurde haus- und elektrotechnisch komplett neu bestückt und einer thermischen Sanierung (im Sinne des Denkmalschutzes) unterzogen.

Beteiligte s+s GesellschaftenA

Technische Daten:

Typologie: Kulturbauten, Denkmal
Vergabeform: Direkt
Leistungsphase: Generalplanung1-5,8
Bauherr/Auslober: Synchron Stage OG, Wien
Generalplanung: schneider+schumacher Architekten ZT GmbH
Gestaltung: schneider+schumacher Architekten ZT GmbH
Projektarchitekt: Eckehart Loidolt
Projektleitung Planung: Martin Stradner
Team: Christoph Langthaler, Solveig Schrammel
Tragwerksplanung: Bollinger Grohmann Schneider ZT GmbH
Haustechnik: Technisches Büro Käferhaus GmbH, Wien
Bauphysik: Vatter & Partner ZT-GmbH, Wien
Brutto-Grundfläche: 2.613 m²
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