Westtangente Rüsselsheim

Rüsselsheim, 2010
Verkehrsbauten
Wettbewerb

Mit der Westtangente wird ein neues innerstädtisches Quartier in Rüsselsheim erschlossen. Rund 17.000 Fahrzeuge werden die Brücke täglich passieren, gleichzeitig pendeln Tag und Nacht zahlreiche Züge von S-Bahn bis ICE unter dem neuen Brückenbauwerk. Um dieser exponierten Aufgabe gerecht zu werden, soll ein neues Wahrzeichen für Rüsselsheim geschaffen werden, ohne dabei die das Stadtbild prägende, denkmalgeschützten Gebäude des Opel-Werks zu entwerten.

Die Gestalt der Brücke folgt aus funktionalen Gesichtspunkten in erster Linie der optimierten Trassenführung unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer. Dabei entsteht ganz selbstverständlich ein Raum zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern, der mit der Brückenkonstruktion belegt wird. Die Konstruktion besteht aus einem filigranen Fachwerk, das zeitgemäß Wirtschaftlichkeit mit Atmosphäre kombiniert und dabei zahlreiche Blickbezüge und Lichtspiele zulässt.

Wie zwei schwingende Fließbänder gleiten die Fahrbahnen durch das denkmalgeschützte Gebäude und machen diese einmalige Situation erlebbar.
Das intelligente Zusammenspiel der funktional unterschiedlich optimierten Wegeführungen bildet auf diese Weise nicht nur eine „taillierte“, minimierte Durchdringung am Gebäude E23, sondern belebt auch auf spannende Weise die neu geschaffenen Verkehrsräume.

Beteiligte s+s GesellschaftenS

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Stadt Rüsselsheim
Typologie: Verkehrsbauten
Projektarchitekt: Till Schneider, Astrid Wuttke
Vergabeform: Wettbewerb
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