Römervilla Blankenheim

Blankenheim (Eifel), 2010 – 2012
Kulturbauten

Die Gemeinde Blankenheim hat in Zusammenarbeit mit der Regionale 2010 Agentur einen begrenzt architektonischen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb zur Römervilla Blankenheim ausgelobt.

Der Entwurf von schneider+schumacher, der den ehemaligen römischen Gutshof wieder erlebbar macht und dabei die räumliche Ausdehnung, Dimension und Anordnung innerhalb der Landschaft wieder erfahrbar macht, wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Die Porticus des historischen Hauptgebäudes wird als schlichte aber sehr feine und präzise Konstruktion in ihren ursprünglichen Abmessungen und an dem historischen Ort errichtet. Die transparente Konstruktion, aus vorgefertigten Elementen aus Cortenstahllamellen montiert, stellt das nicht mehr sichtbare Gebäude in seiner tatsächlichen Größe dar. Ehemalige Fenster- und Türöffnungen in der Rückwand sind als Vertiefung in den Stahlprofilen reliefartig erkennbar. Auf dem Dach können als Witterungsschutz Glasplatten verlegt werden.
Die Mauern der ehemaligen Gebäude des Gutshofes werden durch Linien sichtbar, die Grundrissflächen aufgefüllt, so dass sich die Dimensionen der Räume und die Raumabfolgen deutlich abzeichnen. Über eine einfache, unprätentiöse Wegeführung, die am Hauptzugang an der Mittelachse im Nord-Osten beginnt, wird der Besucher über das Gelände zu den Standorten der ehemaligen Gebäude geführt. Dort sind auf Tafeln die wesentlichen Informationen aufgeführt.

In Zusammenarbeit mit GTL, Kassel.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Stadt Blankenheim, in Zusammenarbeit mit Regionale 2010 Agentur Köln
Typologie: Kulturbauten
Brutto-Grundfläche: 227,6 m² (Portikus)
Projektarchitekt: Michael Schumacher, Nina Delius
Projektleitung Planung: Nina Delius
Baumanagement: schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH
Vergabeform: Wettbewerb
Leistungsphase: 1-9
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