Sanierung Städelschule

Frankfurt am Main, 2010 – 2011
Schulen/Bildungsstätten

1878 wurden für die Städelschule und das Städel Museum zwei unabhängige Gebäude auf der Sachsenhäuser Mainseite, dem heutigen Museumsufer, fertiggestellt. Nach starker Kriegszerstörung wurde die Städelschule 1955 als moderner Baukörper mit hohen Räumen auf den Fundamenten und mit den erhaltenen Mauern des ehemaligen Ateliergebäudes durch Johannes Krahn wiederaufgebaut.
Von 2010-2011 war schneider+schumacher mit der Modernisierung des Gebäudes beauftragt. Ziel dabei war es, den besonderen Charakter des historisch gewachsenen Ateliergebäudes weitestgehend zu erhalten und den reizvollen Kontrast aus kompromissloser Moderne im Kontext zur wilhelminischen Architektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts herauszuarbeiten und zu stärken.
Besondere Bedeutung dabei hat die Restaurierung der größtenteils original erhaltenen Stahlfenster aus den 1950er Jahren sowie die kritische Rekonstruktion der Drahtglasüberdachung am Haupteingang. Die Bearbeitung der Oberflächen und die Auswahl der Farbtöne, insbesondere an der Außenfassade, lässt den Materialien ihre Patina und ihre Gebrauchsspuren. Sparsamer Einsatz der Mittel war auch hier maßgebend, gleichwohl tritt die neuinstallierte technische Ausrüstung so weit wie möglich zurück.

Beteiligte s+s GesellschaftenAB

Technische Daten:

Bauherr/Auslober: Städelsches Kunstinstitut
Typologie: Schulen/Bildungsstätten
Projektarchitekt: Astrid Wuttke
Projektleitung Planung: Astrid Wuttke, Manuel Mauder
Baumanagement: schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH
Projektleitung Baumanagement: Reinhard Geyer
Leistungsphase: 1-9
Vergabeform: Öffentlich
Brutto-Grundfläche: 3.303 m² (Altbau), 1.827 m² (Neubau)
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